Demokratie in der Schule

Der Wettbewerb

Der internationale Aufsatzwettbewerb "Demokratie in der Schule" wurde 2006 erstmals vom Deutschen YOUTH FOR UNDERSTANDING Komitee e.V. durchgeführt und vom Fonds "Erinnerung und Zukunft" gefördert. Ziel war es, Jugendliche mit Schulerfahrungen in zwei Ländern zu motivieren, ihre Alltagserfahrung zu reflektieren und praktische Beispiele vorzustellen, wie man Demokratie in der Schule stärkten kann.

Die Aufgabe:

"Bitte beschreibe in einem Aufsatz ein gutes Beispiel von Demokratie in der Schule, etwas, was Du im Ausland kennen gelernt hast und gern in deinem Heimatland einführen möchtest. Oder berichte über ein Beispiel aus Deinem Heimatland, das Du gern anderen empfehlen willst. Wir möchten, dass ein Land vom anderen lernen kann."

Mögliche Themen waren:

  • Wie werden Entscheidungen getroffen?
  • Welche Mitbestimmungsmöglichkeiten gibt es für Schüler?
  • Wodurch wird Zusammenarbeit gefördert?
  • Was prägt das Schüler-Lehrer-Verhältnis?
  • Wie gehen Lehrer und Schüler mit Konflikten um?
  • Warum traut man sich (nicht), seine Meinung zusagen?
  • Wie entsteht Solidarität an der Schule?
  • Wie kann man Diskriminierung und Bedrohung verringern?

Die Resonanz:

187 Jugendliche aus 26 Ländern haben einen Aufsatz eingereicht. Das zeigt, wie interessant und wichtig dieses Thema für Schüler ist. Etwa die Hälfte der Teilnehmer hat einen Erfahrungshintergrund aus "Übersee" (Kanada und USA). Von denen, die ein Austauschjahr in Europa verbrachten, sind die meisten von Erfahrungen mit Osteuropa geprägt. Fünf Aufsätze sind außerhalb des Wettbewerbs eingereicht worden (aus China, Chile, Neuseeland und Venezuela).

61 ausländische und 126 deutsche Jugendliche haben sich beteiligt. Die Jury hat nach ausführlicher Diskussion die besten 32 Aufsätze ausgewählt. Im Januar 2007 wurden die Preisträger im Europäischen Haus in Berlin ausgezeichnet.


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